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Onze missie 

' Het FANC bevordert de doeltreffende bescherming van de bevolking, werknemers
en het leefmilieu tegen het gevaar van ioniserende straling '.

RADON

Die FANK empfiehlt die Radonkonzentrationen in Ihrem Haus zu messen, damit Sie sich besser vor den vom Radon ausgehenden Risiken schützen können.


Die Föderale Agentur für Nuklearkontrolle (FANK) appelliert im Rahmen ihres Radon-Aktionsplans für das Jahr 2008 in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen von Stavelot, Bütgenbach, Malmedy (Malmünde) und Sankt Vith an die Einwohner dieser Gemeinden, sich massiv an der groß angelegten Radon-Messkampagne zu beteiligen, die in dieser Woche anläuft. Die FANK verfolgt in erster Linie das Ziel, bei der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein für das in den Wohnräumen vorhandene Radon zu wecken und will sie anschließend über die damit verbundenen Risiken informieren und vor allem über Möglichkeiten, wie man sich besser vor den Expositionsrisiken schützen kann. Dies lässt sich in vielen Fällen bereits durch ganz einfache Maßnahmen erreichen.
Die Einwohner der Gemeinden können sich bis zum 20. Oktober bei diesen Gemeindeverwaltungen einschreiben, um einen Radon-Detektor zu beantragen. Die Detektoren müssen in der Zeit vom 5. bis zum 7. November auf der Gemeinde abgeholt werden und 3 Monate später dort wieder abgegeben werden. Im Juni 2009 werden die Messergebnisse den Teilnehmern schriftlich mitgeteilt.
Ähnliche Aktionen wurden in den letzten Jahren in einem großen Teil der Provinz Luxemburg und in einer Reihe von Gemeinden der Provinz Lüttich durchgeführt. In den nächsten Jahren sind weitere Aktionen für die Provinzen Hennegau, Namur und Wallonisch Brabant geplant.
Am 3. Oktober organisiert die FANK in Malmedy (Malmünde) einen Radon-Aktionstag, der sich in erster Linie an die Einwohner der Gemeinden der Provinz Lüttich richtet, wo bisher noch keine groß angelegten Radon-Messkampagnen organisiert wurden. Zu diesem Anlass erhalten die Einwohner Gelegenheit, sich vor Ort einen Radon-Detektor abzuholen.

Die vier oben genannten Gemeinden liegen in einem Gebiet mit besonders hoher Radonexposition. Selbst in einem Gebiet mit einer insgesamt hohen Radonbelastung können die nachgewiesenen Radonmengen von Haus zu Haus großen Schwankungen unterliegen. Deshalb will die FANK möglichst viele Einwohner dieser Region dafür gewinnen, sich an der Radon-Messkampagne zu beteiligen: Schließlich sind Messungen die einzige Möglichkeit, um das eigene Expositionsrisiko beurteilen zu können und geeignete Sanierungs- oder Präventivmaßnahmen zu ergreifen.
Die Durchführung der Messungen ist sehr einfach: im Frühling oder Herbst wird ein Detektor während drei Monaten in dem am meisten genutzten Raum aufgestellt und anschließend, nach drei Monaten, wieder auf der Gemeinde abgegeben. Die FANK wertet die Messdaten aus und informiert danach die Betroffenen über das Ergebnis.
In der Regel wird davon ausgegangen, dass ab einem Niveau von 400 Bq/m³ Handlungsbedarf besteht (Empfehlung des Conseil Supérieur d'Hygiène [Gesundheitsbehörde]). Die FANK wird ein Informationsblatt herausgeben, in dem sie die 10 Fragen beantwortet, die zum Thema Radon am meisten gestellt werden. Darüber hinaus ist eine Informationsbroschüre erhältlich, in der Sanierungsmaßnahmen besprochen werden. Hierzu zählt unter anderem eine gute und regelmäßige Lüftung, zu der in jedem Fall geraten wird. Darüber hinaus kommt dem Abdichten der Eintrittswege für Radon eine entscheidende Bedeutung zu. Außerdem hat die FANK eine Radon-Website eingerichtet, auf der jeder eine Antwort auf seine Fragen findet. Die Website umfasst unter anderem eine interaktive Belgienkarte, auf der die Internetnutzer die für ihre Gemeinde ermittelten Radonwerte abfragen können. Zusätzlich organisiert die FANK in Zusammenarbeit mit dem WTB (Wissenschaftliches und Technisches Bauzentrum [CSTC/WTCB]) und dem Verband der wallonischen Bauindustrie (CCW – Confédération Construction Wallonne) Schulungen für Unternehmer und Architekten in der Region. Adressenlisten stehen zur Verfügung.
Diese Kampagne ist Teil des mehrjährigen Radon-Aktionsplans der FANK, der darauf ausgerichtet ist, die Exposition der Bevölkerung gegenüber diesen natürlichen, radioaktiven Radonvorkommen so weit wie möglich zu reduzieren. Im Rahmen dieser Kampagne findet eine Zusammenarbeit mit den Provinzen und der Region Wallonien statt. Dabei handelt es sich im Einzelnen um folgende Einrichtungen: Hainaut Vigilance Sanitaire (HVS) [Gesundheitsdienst Hennegau], die Services d'Analyse des Milieux Intérieurs [Provinzbeobachtungsstellen für Gesundheit] der Provinzen Luxemburg (SAMI-Lux) und Namur (SAMI-Namur), das Radonzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft und das ISSEP (Institut Scientifique de Service Public) [wissenschaftliche Einrichtung für angewandte Forschung der Region Wallonien].

Radon : Allgemeine Informationen

Radon ist ein unsichtbares und geruchloses radioaktives Gas, das durch den Zerfall des im Unterboden enthaltenen Urans gebildet wird. Im Süden des Landes zeichnen sich die Gesteinsformationen in den Ardennen durch eine starke Rissbildung aus, wodurch die Migration des Radons an die Atmosphäre begünstigt wird. Die Radonkonzentrationen können je nach Region und selbst von einem Gebäude zum anderen sehr unterschiedlich ausfallen. Radon verdünnt sich an der Außenluft sehr schnell, kann aber durch Risse, Fugen zwischen den Wänden, den Luftraum zwischen Fundament und Gebäudesockel, usw. in die Gebäude eindringen, was zu einer Ansammlung von Radon führt. Eine lebenslange Exposition in Höhe von 400 Bq/m³ erhöht das Lungenkrebsrisiko um 60%. Außerdem hat ab den Siebzigerjahren eine ungenügende Lüftung, verbunden mit einer übermäßigen Isolierung zu einer Erhöhung der Radonkonzentrationen in den Wohnhäusern geführt. Es wird davon ausgegangen, dass in Belgien etwa 10% der Lungenkrebserkrankungen durch Radon verursacht werden.
Für die Ermittlung Ihres Risikos müssen folglich zwei wesentliche Faktoren berücksichtigt werden: die bei Ihnen vorherrschenden Radonkonzentrationen und die Zeit, die Sie zu Hause verbringen. Je höher diese Werte sind, desto größer ist Ihr Lungenkrebsrisiko. Für Raucher ist das Risiko bei einer Radonexposition am größten: Ihr Risiko ist besonders hoch (25 Mal größer als bei Nichtrauchern).

Radon ist für 32% der Strahlenbelastung in Belgien verantwortlich (medizinische Strahlenbelastung 43%, industrieller Ursprung 1%, kosmische Strahlung 8%, terrestrische Strahlung 9%, durch Trinkwasser, Nahrung und Atemluft aufgenommene Strahlung 7%)

Powerpoint (8,78MB)

Ausführlichere Presseinformationen erhalten Sie von:
Karina De Beule
FANK (Föderale Agentur für Nuklearkontrolle )
Sprecherin 0475/480598


2 Oktober 2008


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